Nachdem Felix heute Morgen aufgewacht ist, versuchte er sofort Michael und mich aus dem Bett zu bekommen. Ich fragte ihn, ob er sich nicht noch ein wenig zu uns legen möchte, er sah mich daraufhin ganz entsetzt an und sagte: „NEIN, Dinnadaddn“. (Kindergarten) Michael und er sind jetzt schon dort. Mal sehen wie es heute läuft, weil Michael zum ersten mal für kurze Zeit aus dem Gruppenraum raus gehen wird.
Typisch
23. August 2008ich.
Seit wenigen Tagen haben wir ein neues (gebrauchtes) Auto. Unser alter Merzedes war super zu fahren und wir hatten reichlich Platz, allerdings wären die anfallenden Reparaturen, die wir benötigt hätten, um das neue Pickerl zu bekommen, fast so teuer gewesen, wie der Wagen selbst, als wir ihn vor 2 Jahren gekauft haben. Deshalb mußte er weg und nun haben wir einen Peugot 306.
Meine erste Fahrt mit dem neuen Auto war gestern Vormittag, als ich Michael vom Krankenhaus abholte. In der Tiefgarage mußte ich erstmal die Nummerntafeln anbringen und ich kann froh sein, daß ich die Hintere nicht während der Fahrt verloren habe, da ich sie nicht ordentlich befestigt hatte, wie Michael später feststellte. Als ich dann endlich losfahren wollte, startete ich mindestens 4 Mal an und war schon am durchdrehen, weil er sich nicht starten ließ, bis mir einfiel, daß es sich um einen alten Diesel handelt, bei dem man noch vorglühen muß
und plötzlich ging alles einwandfrei.
Eigentlich wollte ich noch tanken, bevor ich ins Krankenhaus fuhr, auf der Tankstelle hatte ich jedoch so meine Probleme mit dem Tankdeckel. Ich stand da mehrere Minuten, suchte nach einem Schloß, versuchte ihn aufszdrücken, aufzuziehen, usw, aber nichts ging. Also fuhr ich ohne Tanken und ließ mir dann von Michael erklären, daß es beim Lenkrad irgendwo einen Hebel für den Tankdeckel gibt – darauf wäre ich nie gekommen, weil ich soetwas noch nie bei einem Auto hatte.
Nächstes Mal sollte ich mir ein Auto mal ordentlich ansehen, bevor ich damit fahre…
Mist
16. Juni 2008Nachdem wir heute unzählige private Kindergärten durchtelefoniert haben, sind wir noch immer ohne einen Platz für den kleinen Mann. Ich bin am Verzweifeln.
Sauer
14. Juni 2008Im Jänner hab ich Felix für den Kindergarten angemeldet und da hieß es, ich würde bis spätestens Mai bescheid bekommen, ob ich für ihn einen Platz bekomme oder nicht. Bis heute kam nichts und so rief ich am Mittwoch mal auf dem Amt an, um mich zu erkundigen. Die Dame am Telefon nahm meine und Felix´Daten auf und meinte, ich bekäme einen Rückruf. Den bekam ich auch, konnte ihn aber in diesem Moment nicht annehmen. Ich hatte eine Nachricht auf der Mobilbox, die wie folgt lautete: „Guten Tag, (Name), Kindergärten Wien, Sie wollten einen Rückruf“ und zack, aufgelegt. Ich rief nochmal da an und die Dame erklärte mir, daß nun niemand mehr da sei, ich aber mir Sicherheit am nächsten Tag einen Rückruf erhalten würde. Der nächste Tag verging und kein Anruf kam, also rief ich am übernächsten Tag (Freitag) an und diesmal hatte ich einen Herren an der Strippe. Er fragte nach meinem Namen und meinte, im Computer sei alles vermerkt, ich bekäme sicher noch am selben Tag einen Anruf. Der Anruf kam und die Dame, die diesmal am Telefon war, begrüßte mich mit: „Guten Tag, (Name), Kindergärten Wien, sie wollten einen Rückruf. Leider gibt es keinen freien Platz mehr. Punkt.“ Mir fehlten etwas die Worte und als ich mich wieder gefangen hatte, fragte ich, ob es denn die ganze Zeit schon keine Plätze gab, oder einfach inzwischen alle vergeben wurden und meine Anmeldung irgendwo unterging. Sie meinte, es gab sowieso fast keine Plätze in meinen beiden Wunschkindergärten. Punkt. Ich fragte sie, warum ich keinen Bescheid erhalten habe, worauf sie mir erklärte, daß die Anmeldung ja noch läuft und es könnte sich ja noch was ändern,… blablabla.
Ich war richtig zornig und enttäuscht. Ich meine, schließlich muß ich mich nach einem Kindergarten für den kleinen Mann umsehen und wenn die mir nichts zuschicken, kann ich ja nicht wissen, ob ich einen Privaten brauche oder nicht. Ich hab den Zwerg rechtzeitig angemeldet, ich bin berufstätig, Michael studiert (sehr Zeitaufwändig) und trotzdem werden wir einfach so abgespeist. Ich bin richtig, richtig sauer!
!
25. April 2008Nachdem Felix heute schon fast einen halben Liter Milch getrunken hat und nun schon wieder „Mill“ haben will, versuchte ich ihm gerade klar zu machen, daß er keine mehr bekommt.
Ich: „Nein, du hattest schon genug Milch“
Er: „Mill“
Ich: „Nein“
Er: „Ja“
Ich: „Nein“
Er: „Ja“
So geht das weiter, bis dem Zwerg der Kragen platzt und er zu schreien und zu trampeln beginnt. Als er bemerkt, daß mich das völlig kalt läßt, versucht ers mit ganz traurigem Gesichtsausdruck und Tränen. Als er bemerkt, daß auch das nichts bringt, nimmt er schließlich sein „Bu“ (Buch), setzt sich auf die Couch und blättert darin herum…
Edit: Er versucht es gerade, indem er mir ständig „Mill, Mill, Mill,..“ vorsingt. Normal ist das nicht
Grrrrrr…
10. April 2008Felix strapaziert zur Zeit meine Nerven. Ständig meckert er, fängt grundlos an lauthals rumzubrüllen, geht nicht mehr schlafen, zwickt und haut um sich, usw, usf.
Ich hoffe, das hat bald ein Ende, sonst dreh ich durch!
Wieder hier!
7. April 2008Die letzten Wochen waren ziemlich chaotisch und deshalb hab ich eine Blogpause eingelegt.
Meine Schwester lebt nun seit Ostern bei uns und noch klappt alles super. Sie geht zur Schule, macht ihre Hausübungen, hatte bereits eine Schularbeit und schrieb sogar eine 1. Sie geht abends um 21:30 ins Bett und wenn sie ausgeht, kommt sie spätestens um 20:00 Uhr nach Hause. Hin und wieder zickt sie zwar, aber das empfinde ich als normal für ihr Alter. Für Felix ist es das allergrößte, Melina hier zu haben – für ihn ist sie wie eine große Schwester.
Die Anmeldung an der Schule war etwas kompliziert, aber nur aus dem Grund, da sich die Beamten vom Meldeamt nicht mit der Vollmacht meiner Mutter zufrieden gaben, sondern alles vom Notar beglaubigt haben wollten. Ich konnte sie also anfangs nur nebenwohnsitzlich hier melden, die Schulinspektion wies sie trotzdem einer Schule zu und meinte, ich solle einfach den Meldezettel kurz vorbeibringen, wenn ich alles beisammen hätte. Meine Mutter mußte also zum Notar, bezahlte 35 € für eine Unterschrift, schickte mir die Vollmacht und ich machte mich erneut auf zum Meldeamt. Diesmal meinten die Damen dort, sie müssten mir Fragen über Fragen stellen – „Ja und warum sind Sie erziehungsberechtigt?“, usw. Ich beantwortete ihnen ihre Fragen nicht und sagte nur, dass ich mich unheimlich freuen würde, wenn sie nun ihrer Arbeit nachgehen würden und meine Schwester bei mir melden würden, schließlich hätte ich auch noch andere Wege. Furchtbar sowas!
Unser Geschirrspüler läuft nun täglich mindestens einmal, wir brauchen 3L Milch innerhalb von 2 Tagen, wir backen täglich Brot (es lebe der Brotbackautomat), von der Wäsche will ich gar nicht erst anfangen.
Ich hätte nicht gedacht, dass es soo einen riesen Unterschied macht, wenn eine Person mehr im Haushalt lebt!
(Dieses neue Dashboard ist noch leicht verwirrend für mich! Danke an dieser Stelle an Frau Antonmann für den Hinweis, dass man zumindest das Farbschema auf Classic ändern kann!)
Endlich
19. Februar 2008Dank der lieben June kann ich endlich mal wieder bloggen. Ich konnte mich seit Sonntag nicht mehr einloggen, warum auch immer. Das ist echt sch… Ich hätte soviel schreiben wollen und jetzt hab ich natürlich die Hälfte vergessen.
Am Sonntag wollten wir ja rodeln gehen, was leider doch nicht geklappt hat, da es erst seit wenigen Tagen wieder so klirrend kalt ist. In den warmen Tagen zuvor wurden die Schneekanonen hinter Gittern geparkt und da werden sie wahrscheinlich auch bleiben bis November. Schade, aber dafür waren wir mit Freunden und deren 1 Monat alter Tochter spazieren, haben Enten gefüttert und eine Kastanie gesammelt. Irgendwann hat Felix damit begonnen, alle Blätter einzusammeln, „bäh“ zu sagen und sie in den Müll zu werfen.Ich konnte ihn dann aber doch davon überzeugen, dass es viel zu lange dauern würde, die gesamte Praterallee von den alten Blättern zu befreien und er machte es sich auf Papas Schultern bequem. Später gings noch auf den Spielplatz, wo fleißig gerutscht wurde und dann waren wir eingeladen auf Kaffee und Kuchen.
Felix wollte die ganze Zeit das Baby tragen und war jedes Mal wieder traurig, als wir ihm zu erklären versuchten, dass er einfach noch zu klein und schwach ist, um die kleine zu tragen. Später am Abend bekam er glasige Augen und fing an zu husten. Das Fieberthermometer zeigte 39,4° an, also packten wir uns zusammen und fuhren nach Hause. Das Fieber ging glücklicher Weise schnell wieder weg, aber der Husten ist geblieben und Schnupfen kam auch gleich noch dazu. Die Nächte sind zur Zeit äußerst kurz und morgens fühl ich mich, als hätte ich seit Wochen nichts anderes getan, als Partys gefeiert. So sehe ich auch aus.
Als ich mich vorhin mit Felix niedergelegt habe, habe ich gleichzeitig beschlossen für die heutige Nacht die Couch zu nehmen. (Michael hat abends mächtig viel rohe Zwiebeln auf seinen Broten verspeist…)
Schnipsel
14. Februar 2008- Unser Laptop ist wieder da – samt allen Fotos, Videos, usw. Uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, als wir das gesehen haben!
- Gestern am Abend hab ich noch Videos zusammengschnitten und auf DVD gebrannt – das hat eeeewig gedauert und ich war hundemüde, dafür sind sie heute fertig.
- Ich habe eine Art Stirnfransen geschnitten bekommen, nachdem ich
Idiotmir selbst die Haare mit einem Feuerzeug versengt habe. Die Stichflamme war schuldund jetzt seh ich furchtbar aus, aber zum Glück wachsen die ja wieder nach - Ich hätte soviel zu erledigen, aber absolut keine Lust dazu
- Einen schönen Valentinstag wünsche ich euch allen!
Endlich
10. Februar 2008komm ich mal wieder zu einem PC.
Noch bin ich in Salzburg, aber in wenigen Stunden machen sich Felix und ich wieder auf den Heimweg. Ich hoffe, er schläft heute bei der Autofahrt, denn auf dem Weg hierher mußte ich ständig stehen bleiben oder ihn mit Keksen ruhigstellen.
Am Freitag war Mädelsabend angesagt und ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass Alkohol ziemlich doof ist – besonders wenn man so extrem wenig verträgt wie wir alle drei und trotzdem trinkt. Um 01:00 Uhr waren wir zu Hause (sturzbetrunken von ein paar Gläsern Wein). Dafür waren wir am nächsten Tag wieder fit
Hat auch was.
Felix sagt seit neuestem „Dadoa“ (Traktor) und „Mimia“ (Melina – meine Schwester)
So, jetzt werd ich noch was essen und dann mach ich mich auf die Socken. Unser Laptop ist noch nicht von der Reparatur zurück, also weiß ich nicht, wann ich wieder schreiben kann…
Verfasst von Nadine
Verfasst von Nadine
Verfasst von Nadine