Nachdem ich gestern zu dämlich war, alles ordentlich zu organisieren, kamen wir gute 50min zu spät zur Quad Tour, aber der Veranstalter war so nett und hat gewartet (die restliche Gruppe war darüber sicher nicht ganz so erfreut, aber ich hab mich unendliche Male entschuldigt). Felix und ich gingen in der Zwischenzeit spazieren. Wir waren in so einem kleinen Kaff, daß ich während unseres 2stündigen Spazierganges gerade mal 3 Menschen auf der Straße gesehen, einen Hund bellen gehört, 3 Autos und 4 Traktoren (einen mit einer Riesenladung Strohballen) fahren gesehen habe. Felix hatte Spaß beim Balancieren auf dem Randstein – natürlich an Mamas Hand, obwohl er eigentlich alleine wollte…, beim Schaukeln, beim Blumen pflücken, beim Steine sammeln und natürlich beim Traktor gucken. Eine Haustüre fand ich lustig, da sie zur Hälfte durch den Gehsteig verdeckt wurde:
Als die Gruppe wieder zurückkam war ich ganz erstaunt, daß sie schon da waren. Die Tour sollte 3 Stunden dauern, war aber nach 2 Stunden schon vorbei. Als alle die Helme abnahmen, strahlten sie und fingen sofort an darüber zu reden, wie toll es war. Als ich fragte, warum sie schon wieder da waren, lachte der Veranstalter und erklärte mir, sie hätten richtig Gas gegeben. Quads und Fahrer waren natürlich ziemlich verdreckt, aber alle hatten sichtlich Spaß gehabt und unsere Verspätung war inzwischen längst verziehen (glücklicherweise).
Michael, Felix und ich fuhren dann noch nach Kollmitzberg zu einer Burgruine. Dort gingen wir auf den Turm hinauf, um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Danach stärkten wir uns mit belegten Broten, Getränken und Eis und fuhren schließlich wieder nach Hause. Am Rückweg kamen wir noch in einen Stau (Wiens Autobahnen sind voller Baustellen) und als wir wieder zu Hause waren gabs noch Essen, für Felix gings danach ab ins Bettchen und Michael und ich ließen den Tag mit einem Gläschen Rotwein vor dem Fernseher ausklingen.
