Sprachfetzen

27. August 2008

Felix und ich telefonieren täglich seit er bei der Oma ist. Mal per Videotelefonie,  mal normal. Immer erzählt er mir ganz aufgeregt von seinen Abenteurn. Gestern zum Beispiel war er mit der Oma in Hellbrunn im Zoo und danach noch spazieren und spielen. 

„Mama Din, Bub, Oma Uta baba. bäa baum eia, ja! Bub bild Mama Din. Bäa Uuuuuaaaaaaaaaa! Oma Uta Boto, Bub Baddi, ja!“

Heißt soviel wie: Mama Nadine (so nennt er mich in letzter Zeit immer), Felix und Oma Jutta waren Baba. Der Bär hat beim Baum geschlafen. Felix hat ein Bild für die Mama gemalt. Der Bär hat Uuuuuuaaaaaaaa gemacht! Oma Jutta hat ein Foto gemacht, Felix ist im Buggy gesessen.

Sich selbst nennt er immer nur Bub oder schlimmer Burlibub. Felix ist ihm zu kompliziert. Meine Oma heißt Ingrid und weil ihm „Oma Ingrid“ irgendwie auch zu schwierig auszusprechen ist, nennt er sie einfach ganz charmant „die da“


Kaffeepause

26. August 2008

Wenn es etwas Süßes zum Kaffee sein soll, dann ist es bei mir eher selten ein Stück Kuchen. Ich greife lieber zu Schokolade. Am liebsten ist mir ein leckeres Kinder Bueno oder Butterkekse mit Milchschokolade überzogen. Beim Bueno esse ich jedes einzelne Stück in derselben Reihenfolge: Erst den Boden, danach die Creme und zum Schluß den Deckel. Bei den Keksen wird erst der Schokorand abgeknabbert, danach der Rest gegessen.

Heute gibts Kaffee und Bueno :D


Es wird Zeit

25. August 2008

daß der kleine Mann wieder nach Hause kommt. Es fühlt sich an, als wäre er schon eine halbe Ewigkeit weg. Ihm gehts bestens und er scheint mich auch nicht sonderlich zu vermissen, verwöhnt ihn doch die Oma in Salzburg ganz wunderbar und macht tolle Ausflüge mit ihm.Da wird Zug gefahren, auf Stadtfesten gefeiert und getanzt, geplantscht, spaziert, usw… Wenn er wieder kommt, habe ich das Wochenende mit ihm und dann geht er ab Montag in die Krippe und bei dem Gedanken wird mir ein wenig schwer ums Herz. Die erste Regelmäßigkeit in seinem Leben beginnt dann und es ist vorbei mit Kurzausflügen unter der Woche nach Salzburg oder sonstwohin. Hach, mein Kleiner wird groß


Typisch

23. August 2008

ich.

Seit wenigen Tagen haben wir ein neues (gebrauchtes) Auto. Unser alter Merzedes war super zu fahren und wir hatten reichlich Platz, allerdings wären die anfallenden Reparaturen, die wir benötigt hätten, um das neue Pickerl zu bekommen, fast so teuer gewesen, wie der Wagen selbst, als wir ihn vor 2 Jahren gekauft haben. Deshalb mußte er weg und nun haben wir einen Peugot 306.

Meine erste Fahrt mit dem neuen Auto war gestern Vormittag, als ich Michael vom Krankenhaus abholte. In der Tiefgarage mußte ich erstmal die Nummerntafeln anbringen und ich kann froh sein, daß ich die Hintere nicht während der Fahrt verloren habe, da ich sie nicht ordentlich befestigt hatte, wie Michael später feststellte. Als ich dann endlich losfahren wollte, startete ich mindestens 4 Mal an und war schon am durchdrehen, weil er sich nicht starten ließ, bis mir einfiel, daß es sich um einen alten Diesel handelt, bei dem man noch vorglühen muß ;) und plötzlich ging alles einwandfrei.

Eigentlich wollte ich noch tanken, bevor ich ins Krankenhaus fuhr, auf der Tankstelle hatte ich jedoch so meine Probleme mit dem Tankdeckel. Ich stand da mehrere Minuten, suchte nach einem Schloß, versuchte ihn aufszdrücken, aufzuziehen, usw, aber nichts ging. Also fuhr ich ohne Tanken und ließ mir dann von Michael erklären, daß es beim Lenkrad irgendwo einen Hebel für den Tankdeckel gibt – darauf wäre ich nie gekommen, weil ich soetwas noch nie bei einem Auto hatte.

Nächstes Mal sollte ich mir ein Auto mal ordentlich ansehen, bevor ich damit fahre…


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19. August 2008

Die nächsten Tage bin ich nun ganz allein. Michael hat sich gerade auf den Weg ins Krankenhaus gemacht und morgen wird er operiert. Ein kleiner Eingriff, aber trotzdem kommt er erst am Freitag wieder nach Hause. Ich werde in der Zeit die komplette Wohnung ordentlich putzen, die Kästen ausmisten und die restliche Zeit einfach gemütlich vor dem Fernseher auf der Couch verbringen.

Felix geht es bestens bei der Oma. Die beiden haben immer volles Programm und abends fällt der kleine Mann müde ins Bettchen. Wir telefonieren jeden Tag per Video und er erzählt mir immer , was er alles erlebt hat.


2 Wochen sturmfrei

16. August 2008

Heute sind Mum, Melina und Felix mit dem Zug Richtung Salzburg abgefahren und nun sitz ich ganz alleine zu Hause. Felix darf ja die nächsten 2 Wochen bei der Oma verbringen und die hat ein richtig tolles Programm quer durch Österreich für ihn zusammengestellt. Von Minimundus bis zum Märchenpark ist alles dabei und er wird eine Menge Zug fahren. Ihm war der Abschied egal: „Baba Mama, beta“ (Baba Mama, bis später), während ich doch eher gemischte Gefühle hatte und ihn geknuddelt und gebusselt habe, was das Zeug hält. Michael ist heute arbeiten und hatte sich in der Früh schon ausgiebig vom Zwerg verabschiedet. Jetzt werd ich mal ein gemütliches Bad nehmen und später fahr ich zu einer Freundin auf einen Kaffee. Hab ich gerade ganz spontan ausgemacht – was für ein tolles Gefühl. Ich weiß, der kleine Mann wird mir die nächste Zeit fehlen, aber ich werde sie andererseits auch richtig genießen.


Frage des Tages

14. August 2008

„Hast du abgenommen?“

„Nein“

„Zugenommen?

„Nein“

Hä? Muß ich nicht verstehen.


Gestern

13. August 2008

hat mein Tag nicht so toll angefangen, dafür sehr schön geendet. Morgens wurde mir mein Handy gestohlen , dafür huschte abends eine wunderschöne Sternschnuppe über den Himmel und ich durfte mir was wünschen!


Geschützt: Der verrückte Professor

11. August 2008

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Geschützt: Reif für die (Donau)insel

11. August 2008

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