Obwohl Felix heute schon 2x eine proppevolle Windel hatte, mußte ich ihn nur einmal umziehen, weil beim 2.x das Gewand nicht angesaut war. Besserung ist also in Sicht und mir gehts heute auch bedeutend besser!
Der Junge von nebenan
19. April 2008Er ist 11 Jahre (vielleicht inzwischen schon 12?!) und war anfangs einfach höflich, grüßte und erkundigte sich, wies uns allen so geht. Scheinbar haben wir ihm etwas zu viel Beachtung geschenkt und im Sommer begann er schließlich Ständig über den Zaun nach Michael zu rufen, damit er mit ihm Federball, Fußball oder sonst was spielt; wenn wir im Garten saßen hatten wir immer Unterhaltung - ob wir das nun wollten oder nicht. Er redete ständig über alles mögliche, ließ seinen Hund (”Helga”) Kunststücke für uns vorführen, verkaufte uns Pfandfinderlose, zeigte uns sämtliche Videos, Klingeltöne, und was sonst noch alles auf seinem Handy ist.
Dann gabs eine Zeit in der er uns gar keine Beachtung schenkte und wir waren eigentlich ganz froh darüber. Vor kurzem stand er allerdings auf dem Spielplatz plötzlich hinter mir und zeigte mir wieder seine neuesten Handyvideos. Außerdem läutete er abends bei uns an, um mir “Superhelga” vorzuführen - sein Hund rannte mit einem Umhang den Gang auf und ab…
Mensch, als ob ich nicht schon genug um die Ohren hätte…
Na toll!
19. April 2008Mich hats auch erwischt. Seit ca 2 Stunden husche ich zwischen Bett und Toilette hin und her. Gerade hab ich endlich ein wenig Ruhe, trinke schwarzen Tee und esse Zwieback. Jetzt kann ich nur hoffen, daß sich Michael und Melina nicht auch noch anstecken, ansonsten kann das noch heiter werden…
Kuschelig
19. April 2008und ruhig ist Felix heute. Das ist schön. Er hat zwar noch Durchfall, aber zumindest mußte ich ihn während der Nacht und auch heute morgen noch nicht umziehen deshalb. Jetzt sitzt er auf der Couch, gemeinsam mit Teddy und Bobby, eingewickelt in eine Wolldecke, trinkt Tee und guckt KIKA. Ich kuschel mich dann gleich mal zu ihm und werde nit ihm gemeinsam faul sein heute.
Oh Mann…
18. April 2008Das bischen Durchfall entpuppte sich wenig später als Riesensauerei. Wieder mal war ständiges Umziehen angesagt, Matratzen putzen, Betten neu beziehen, Felix baden,usw… Ich hab ihm dann nur mehr Zwieback, Salzstangen, Tee und Wasser gegeben und mich ans Wäsche waschen gemacht und außerdem die Couch und sämtliche Böden und Türgriffe, Bad und Klo desinfiziert. Am frühen Abend schickte ich Melina, um Einlagen fürs Bett zu kaufen, damit Matratze nicht ständig angesaut würde. Zurück kam sie mit “Surfbrettern”, die man während dem Wochenbett, nich jedoch bei einem an Durchfall leidenden Kind gebrauchen kann. Naja, Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so wurde aus 12 Surfbrettern doch noch eine nützliche Unterlage;)
Aus
18. April 2008Ich hab endlich Harry Potter fertig gelesen. Meine Güte war das spannend. Ich hab so mitgezittert, sogar ein Tränchen hat mich Band 7 gekostet. Was für ein Ende. Wunderbar!
Krankenhaus die Zweite
18. April 2008Nachdem ich am Mittwoch meine Schwester vom KH abgeholt hatte, ging ich zur Arbeit. Michael hatte Uni und kam dann zu mir, damit wir gemeinsam nach Hause fahren konnten. Melina war mit Felix zu Hause und rief uns an, um uns zu sagen, daß er erbrochen hätte. Gut. Wir dachten uns nichts weiter, vielleicht hatte er einfach etwas schlechtes gegessen.
Nachts erbrach er schließlich so oft, daß ich nicht mehr mit dem umziehen und Bettwäsche wechseln hinterherkam, also packte ich Felix und mich zusammen und um 02:30 Uhr brachen wir auf ins KH. Auf der Ambulanz kotzte mir der kleine Mann noch seine Jacke, den Schal und sein Gewand an und schließlich hieß es, wir müssen 2-3 Tage mindestens stationär bleiben.
Ich brachte Felix also auf die Station, er bekam einen Schlauch gelegt für eine Infusion, er brüllte natürlich wie am Spieß und als alles fertig war, schaukelte ich ihn in den Schlaf, meldete mich bei der Schwester ab und fuhr nochmal nach Hause. Ich hoffte, daß der Kleine nicht aufwachen würde… Ich mußte allerdings nach Hause, da ich das Auto nicht stehenlassen konnte, wegen der Kurzparkzone und ich nichts für mich mithatte, weil ich nicht damit gerechnet hatte, daß wir bleiben müssen. Um 04:45 Uhr war ich wieder zu Hause, parkte das Auto in der Garage, packte das Nötigste und Spielsachen in eine Tasche, rief mir ein Taxi und genau eine Stunde, nachdem ich losgefahren war, war ich wieder zurück bei meinem kranken Zwerg. Zum Glück schlief Felix die ganze Zeit. Wir mußten ihn dann nochmal aufwecken zum Blut abnehmen und um ca 06:00 Uhr legten wir uns schlafen. um 07:30 kam Frühstück und die Zeit dazwischen wachte immer wieder eines der Kinder im Zimmer auf, ich konnte also nicht schlafen und dementsprechend müde war ich am nächsten Tag.
Es waren 5 Kinder samt einem Elternteil in dem Zimmer, die Luft war ekelhaft, da es nur Klimaanlage gab, man aber nicht lüften konnte, die Schwestern hatten nicht gerade die freundlichste Art und nachdem die Infusion fertig war, sagte ich heute morgen bei der Visite, daß ich nach Hause gehen will. Sie meinten, es wäre nicht gut, aber ich bestand darauf. Schließlich gingen heute schon gesunde Kinder nach Hause und es kamen neue, kranke wieder ins Zimmer. Wie sollte Felix da ganz gesund werden? Außerdem ißt und trinkt er brav, er hat lediglich noch etwas Durchfall. Erbrechen mußte er seit der stationären Aufnahme nicht mehr uns zu Hause fühlen wir uns beide wohler.
Ein großes Danke gilt meiner Schwiegermutter, die während unseres KH-Aufenthaltes die gesamte vollgekotzte Wäsche gewaschen und getrocknet hat (und das war ziemlich viel…)
Vom Krankenhaus und von Starallüren
16. April 2008Vor 2 Tagen bin ich also mit meiner Schwester ins Krankenhaus gefahren. Sie hatte in der Schule mit Freunden rumgeblödelt und ist dabei ungebremst mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen. Sie sah allerdings ok aus, als ich sie abholte und außer einer Beule war nichts zu sehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, fuhren wir ins Krankenhaus, um sie ansehen zu lassen (wegen einer eventuellen Gehirnerschütterung oder so). Melina wurde dort untersucht und das war nicht lustig (für mich), da meine Schwester ziemlich hypochondrisch veranlagt ist und in jedem Blick der Ärzte etwas wie “sieht ganz schön schlimm für die Kleine aus” zu deuten scheint.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir schon wegen allen möglichen Dingen mit ihr im Krankenhaus oder beim Arzt waren. So dachte sie vor 2 Jahren, sie wäre an der Vogelgrippe erkrankt und ich mußte in meinem hochschwangeren Zustand, 1 Tag nach dem errechneten Geburtstermin, mit ziemlich schlechter Laune (es war mein Geburtstag) mit ihr ins Krankenhaus, damit sie von den Ärzten bestätigt bekommt, daß sie mit Sicherheit KEINE Vogelgrippe hat. Als die Ärztin damals Melinas Krankenakte sah, riet sie mir zum Psychologen zu gehen, schließlich wäre es noch gar nicht so lange her, als Melina bei ihnen war und darauf bestand, auf Brustkrebs untersucht zu werden (Sie war damals 10 Jahre alt)
Vorgestern behauptete Melina auf jeden Fall stocksteif, ihre linke Seite wäre “etwas” taub. Nun gut, zu Hause hatte sie das noch nicht erwähnt, aber ich bin ja Überaschungen in diese Richtung gewöhnt bei ihr. Die Ärzte sagten, es wäre alles ok, aber weil sie eben sagt, ihre linke Seite wäre taub, müssten sie Melina zur Beobachtung dabehalten und ein CT machen. Melina bekam dann eine Tablette wegen der Kopfschmerzen, welche sie anfangs nicht schlucken wollte, weil “die so groß is, die krieg ich nicht runter!” Irgendwann hat sies dann doch geschafft und sie wurde stationär aufgenommen.
Ich erledigte die Aufnahme, unterschrieb etliche Zettel, rief in der Zwischenzeit meine Chefin an, um zu sagen, daß mich mich verspäten würde. Dann fuhr ich zur Schwiegermutter und brachte ihr Felix, fuhr nach Hause, um ein paar Sachen für Melina zusammen zu packen, wieder ins KH und dann zur Arbeit. Ich war erledigt!
Gestern hätte sie eigentlich entlassen werden sollen, aber wie Melina nun mal ist, geht sie auf Nr Sicher und bleibt lieber eine Nacht länger. Ich bat also meine Schwiegermutter, sie gemeinsam mit Felix zu besuchen, da Michael und ich beide arbeiten mußten. Als der Besuch dann im KH war, wollte meine Schwester etwas von Mc Donalds, weil das Essen im KH ja sooo furchtbar schmeckt, daß sie keinen Bissen hinunterbekommt. Die Schwiegermutter ging also extra noch mal weg und besorgte ein Kebab, weil kein Mci in der Nähe war und was macht Melina????? Sie sagt, das Kebab ist ekelhaft und außerdem viel zu scharf und überhaupt ißt sie das nicht. Die Schwiegermutter war (verständlicherweise) ziemlich sauer. Auf alle Fälle haben die Eltern einer Zimmermitbewohnerin ein chinesisches Restaurant und die kleine Diva hat sich doch tatsächlich etwas von denen liefern lassen… Ich dachte ich spinne, als ich das hörte. Benimmt sich wie ein kleiner Star - fehlt nur noch, dass sie Obst und eine weiße Chouch verlangt, wie Mariah Carey oder JLo, oder weiß ich wer
Ich werd sie mir jedenfalls mal zur Brust nehmen und ich hoffe, sie hat sich bei meiner Schwimu entschuldigt…
Die Pubertät ist nichts Lustiges…
Vorbei
14. April 2008die Ruhe und schon wieder im Streß. Mußte gerade Melina von der Schule abholen, weil sie mit voller Wucht auf den Kopf geknallt ist. So und jetzt ab ins KH, alles kontrollieren lassen, Felix bei der Oma abliefern und dann arbeiten.
relaxed
14. April 2008Am Wochenende haben wir nicht besonders viel gemacht. Am Samstag überlegten wir zwar kurz, ob wir ausgehen sollten, ließen es aber dann doch bleiben, da wir einfach zu faul waren. Wir habens uns dann auf der Couch mit einem Fläschchen lecker Merlot gemütlich gemacht und “From dusk till Dawn” angesehen. Ich mag Quentlin Tarantino Filme, weil sie so herrlich durchgeknallt sind. War richtig schön gemütlich
Gestern waren wir bei der Schwiegermutter, um mit ihr ihren 55. Geburtstag zu feiern. War ebenfalls gemütlich und wir konnten uns alle mit Kuchen vollstopfen ![]()
Verfasst von Nadine
