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30. November 2007Das Auto ist kaputt. Gestern einmal gekracht und dann konnte ich nicht mehr fahren. Das ist echt nicht mein Jahr!
Das Auto ist kaputt. Gestern einmal gekracht und dann konnte ich nicht mehr fahren. Das ist echt nicht mein Jahr!
Heute morgen im Zimmer vom kleinen Mann:
Ich. “Ich geh schnell und hol meinen Tee. Bin gleich wieder da.”
Er sitzt auf dem Spielteppich, nickt und spielt weiter. Als ich zurückkomme, deutet er auf meine Tasse und sagt: “Deeeeeee” und klatscht sich gleich danach selbst Applaus, in den ich dann natürlich miteingestimmt habe.
Tee also. Nicht Auto, Hund, Katze, Danke oder sonstige Worte, Begriffe, was auch immer, welche er wirklich täglich hört. Tee ist das 4. Wort ![]()
Obwohl der kleine Mann des Hauses heute auswärts nächtigt, ist er allgegenwärtig. Michael ist gerade über seinen Musikball gestolpert, während ich mich aus Versehen an das Lernspaßhündchen gelehnt habe, welcher sofort ein Liedchen zum Besten gab :”Es gibt so viele bunte Farben hier,…. lalalalaa, träller!” Das Bobby-car steht mitten im Wohnzimmer und wenn ich die Zwergenshirts in den Schrank räumen will, muß ich erst einige Hindernisse, wie kleine, fiese “aua”Autos überwinden. Außerdem hat Felix die Wände als Malunterlage entdeckt und wenn ich mal nicht gaaanz genau hinsehe, malt er mal eben ein paar schöne Bleistiftstriche auf die weißen Wände…
Meine Schwiegermutter und ihr Mann haben heute Felix abgeholt. Er übernachtet bei ihnen, weil ich morgen in der Früh arbeiten muß. Nachdem der kleine Mann ins Auto gepackt war, überreichten mir die beiden einen Umschlag und meinten: “Wir haben eine Kleinigkeit für dich”
Ich rechnete mit einer Karte auf der ein Gedicht, Spruch oder ähnliches geschrieben wurde, da meine Schwiegermutter sowas gern hat und auch oft anderen schenkt. Wieder in der Wohnung angekommen, öffnete ich den Umschlag also nicht sofort, sondern las erst die Zeitung, machte den Abwasch, usw. Danach zog ich mich an, um eine Runde spazieren zu gehen. Michael fragte mich, ob ich denn den Umschlag nicht öffnen möchte, also tat ich das und ich muß ehrlich sagen: damit hätte ich nicht gerechnet und mir standen die Tränchen in den Augen.
Mir wurde doch gerade erst zum 3. Mal heuer meine Geldbörse gestohlen, nachdem ich 200 Euro abgehoben hatte und die beiden schenkten mir eine Karte, auf der “Wir haben an dich gedacht” steht und im Umschlag waren 200 Euro. Und das, obwohl Weihnachten doch erst in einem Monat ist! Ich bin gerührt - ehrlich!
Ich habe gerade eine Kasette gefunden, die ich als 14jähriges Mädchen mit schwerstem Liebeskummer aufgenommen habe. Das ist 13 Jahre her und wenn ich all die Lieder höre, fühle ich mich, als wäre all das erst höchstens ein paar Monate her.
Liebeskummer hatte ich, weil mich Mario aus der 7a (er war 17) nicht beachtet hatte. Später hat er mich zwar wahrgenommen, allerdings wäre es für seinen Ruf an der Schule natürlich nicht sehr förderlich gewesen, sich was mit einer kleinen, dummen “Unterstuflerin” anzufangen. Mir blieb also nichts anderes übrig, als davon zu träumen, wie wir Hand in Hand durch die Schule gehen.
Kostprobe gefällig ?
Gut, dass die nur innerhalb Deutschlands liefern, sonst wären unsere Konten leer. Nicht - wie die meisten jetzt wahrscheinlich annehmen - weil ich alles haben will, sondern weil der Mann des Hauses sich (warum auch immer) in diesen Sender verliebt hat und ständig Sachen entdeckt, ohne die er denkt, nicht mehr sein zu können - eigentlich ein typisch weibliches Verhalten ![]()
Ich stand gerade ziemlich auf der Leitung, war ich doch im Glauben, ich hätte ganz normal www.wordpress.com eingetippt und plötzlich lande ich statt auf der Startseite hier - ich hab mich gar nicht mehr ausgekannt, bis ich das Fehlerchen gefunden habe.
Endlich hab ich die Fotos auf dem PC fertig geordnet und auch gleich gebrannt. Hat ewig gedauert und mir Kreuzweh beschert und mir eine Menge Nerven gekostet (hab unzählige Male vor mich hingeflucht)
Jetzt mach ich mich an all die Familienvideos - mir graut schon davor !
Der Grund, warum ich Putzen nicht leiden kann ist eigentlich bloß der, dass ich, sobald ich einmal damit anfange, nicht mehr aufhören kann. (Das verhält sich auch beim Kleiderschrank ausmisten, Papiere sortieren, usw. so.) Ich werde dann richtig kleinlich und sehe jedes Bröselchen, jedes minimale Staubfutzelchen und bei dem Anblick könnte ich durchdrehen, weil ich das Gefühl bekomme, diese Biester kriechen aus irgendwelchen Ecken hervor, von denen ich noch nicht mal wußte, dass sie existieren. Richtig schlimm wirds, wenn jemand meinen Putzwahn stört. Manchmal richtet sich Michael mitten, während ich die Küche putze, etwas zu essen. Meistens was Kleines - Brote oder so. Tja und dann sind sie wieder da - all die Bröselchen, die ich gerade erst in den Müll verbannt hatte. Für heute haben sie mich aber genug geärgert, also ignoriere ich sie und gehe schlafen. Gute Nacht.