Der Countdown läuft!

28. Februar 2007

Nur noch drei Tage und Felix wird ein Jahr! Mensch, es ist unglaublich, dass tatsächlich schon ein ganzes Jahr um ist. Natürlich denke ich gerade sehr oft an letztes Jahr zurück. Am 26. Februar hatte ich den errechneten Geburtstermin und 5 Tage später war er dann da. Damals kamen mir diese fünf Tage wie eine Ewigkeit vor und jetzt vergeht die Zeit so wahnsinnig schnell.

Heute waren Michael und ich shoppen für den großen Tag und wir mußten uns richtig bemühen, uns finanziell nicht komplett zu übernehmen, weil es einfach viel zu viele tolle Spielsachen gibt. Nun gut, wir haben einige schöne Dinge gekauft und sind schon richtig gespannt, was der kleine Mann dazu „sagen“ wird.

Jetzt müssen wir darauf hoffen, dass das Wetter besser wird, weil wir gerne mit Felix in den Zoo gehen würden. Mal sehen…


Oh Mann, ich freu mich sooooo…

27. Februar 2007

… über mein Geburtstagsgeschenk von Michael.

2 Wochen Tunesien zu zweit!

Ganz wohl ist mir ja noch nicht bei dem Gedanken, meinen Kleinen so lange nicht zu sehen, aber er wird in der Zeit bei der Oma sein und da fühlt er sich wohl.

Wir fliegen im Juli und ich freu mich so riesig, weil das unser erster gemeinsamer Urlaub in den Süden sein wird!

DANKE SCHATZ!!!

Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch dem kleinen Stürmchen, Bennet, alles alles Liebe und Gute zum ersten Geburtstag wünschen!


Zahnpflege

22. Februar 2007

Angeregt von June schreibe ich nun auch über die Ess- und Zahnpflegegewohnheiten von Felix.

Morgens bekommt der kleine Mann noch eine Milchflasche – 3er Folgemilch. Er liebt sie über alles. Wenn Michael und ich später frühstücken nagt er meist an einem Stückchen Brot, seit kurzem bekommt er auch mal ein Blatt Wurst dazu und getrunken wird Saft. Der Saft wird ordentlich mit Wasser aufgespritzt.

Mittags ißt er dasselbe wie wir auch. Habe ich mal keine Lust, etwas zu kochen, oder wir sind unterwegs, gibt es ein Gläschen. Danach wird wieder gerne und viel getrunken.

Nachmittags gibts Banane, oder Apfelspalten mit kleinen Reiswaffeln, Kinderkekse, oder Brot.

Abends ißt er meist einen Brei mit Obst dazu, oder manchmal auch das, was Mama und Papa essen.

Trinken ist bei Felix kein Problem, er trinkt sehr viel über den Tag verteilt – seit kurzem aus dem Trinklernbecher. Habe es endlich geschafft, ihm das anzugewöhnen. Er hat sich ziemlich lange dagegen gesträubt, aber jetzt funktioniert es einwandfrei.

So und nun zum Zähneputzen:

Ich hab mir ein Zahnputzlernset von DM geholt und gleich nachdem der erste Zahn zu sehen war mit dem Putzen begonnen. Inzwischen hat er die Bürste mit den Borsten und eigentlich läßt er sich die Zähne gerne putzen – zumindest die Unteren. Bei den Oberen stellt er sich manchmal ein wenig an, aber es geht. Wir putzen vor dem Schlafen mit Wasser, ohne Zahpasta. Meine Zahnärztin meinte, ich solle erst eine Zahnpasta verwenden, wenn er diese auch ausspucken kann.

Ich muß gestehen, dass wir nicht gaaanz so konsequent sind beim Zähneputzen. Wir bemühen uns, aber ab und zu vergessen wir einfach darauf und wenn er schon schläft, will ich ihn natürlich nicht extra dafür wieder aufwecken. Werde mich aber bemühen, in Zukunft mehr Konsequenz an den Tag zu legen – ist schließlich wichtig!


Heute muß mein Glückstag sein…

22. Februar 2007

… denn gleich nachdem Felix aufgewacht ist und bei mir saß, bekam ich 7(!!!) Küsschen. Und das ganz freiwillig!

Normalerweise muß ich immer darum betteln, nur eines zu bekommen, denn sobald ich frage: „Bekommt die Mama ein Bussi?“, dreht er sich weg und tut so, als hätte er mich gerade überhaupt nicht gehört.

Er ist heute allgemein ziemlich gut drauf, aber ich bin mal lieber vorsichtig. Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben!


Maaamaaa!

21. Februar 2007

Ich muß zugeben, dass mein Mutterherz schwerstens mit Stolz erfüllt war, als ich das allererste Mal ein deutliches „Mama“ von Felix hörte, jedoch verwendet er dieses kleine Wörtchen nun scheinbar gegen mich!

Egal was ich mache, es scheint falsch zu sein. Er weint, ich nehme ihn hoch, woraufhin er mich vorwurfsvoll ansieht und es ertönt ein „Maaamaaa“ mit weinerlicher Stimme. Ich muß kurz etwas im Haushalt machen, setze ihn also in sein Bettchen, er weint erst leise, dann kommt das große Gebrüll verbunden mit seinem Lieblingswort „Maaamaaa“ und einem vorwurfsvollen Blick.

Manchesmal jedoch strahlt er mich an, lächelt und dann ertönt ebenfalls ein lautes „Maaamaaa“. Allerdings überwiegt derzeit leider die Variante mit Tränen und dem „du bist so gemein zu mir“ Blick.

Ach und noch was: Felix hat jetzt schon 7 Zähne. Seit 2 Tagen, um genau zu sein;)!


Blindes Huhn für einen Tag!

19. Februar 2007

Wie ätzend ist das denn???

Ich wache nachts auf und kann kaum aus den Augen sehen, weil ich so müde bin, aber der Zwerg verlangt nun mal nach der Mama (da krank und selbst Probleme zu schlafen). Natürlich reibe ich automatisch meine Augen, in der Hoffnung danach mehr zu sehen, aber genau Gegenteiliges tritt ein!!! Ich verspüre einen höllischen Schmerz, die Augen beginnen sofort zu tränen und ich sehe so gut wie gar nichts mehr.

Mit verschwommenem Blick versorge ich also meinen kleinen, armen, kranken Sohnemann und leg mich wieder schlafen, in dem Glauben, dass am nächsten Morgen wieder alles in Ordnung sei. In der Früh wache ich auf und greife – wie immer – als erstes zu meinem Handy, um nach der Uhrzeit zu sehen und … OH SCHRECK … immer noch sehe ich alles gaaaanz verschwommen und ich muß mir das Handy direkt vor die Augen halten, um überhaupt etwas darauf erkennen zu können.

Zu dumm, dass ich arbeiten gehen muß. Ich stehe also auf, ziehe mich an und wage es,  mit dem Auto zu fahren, was sich als wahre Mutprobe herausstellt, da mein Gesicht direkt hinter der Windschutzscheibe klebt und ich mit Müh und Not die Farben der Ampel erkennen kann.

Der Arbeitstag war die Hölle. Ich konnte natürlich auch auf dem PC fast nichts erkennen, hatte Probleme Kunden länger anzusehen (da verschwommen) und wenn mal längere Zeit nichts los war, war ich dazu verdammt einfach nur rumzusitzen, weil Zeitung lesen und Internet surfen Tabu war. Ich rief dann beim Augenarzt an und bekam einen Termin in 3(!!!) Tagen. Mir blieb also bloß die Hoffnung, dass sich das zumindest so halbwegs normalisierte. Wie sollte ich sonst diese Tage überstehen, ohne völlig durchzudrehen??

Ich hatte ja keine Ahnung, welch furchtbare Kopfschmerzen solch eine Augenschwäche verursachen kann…

Wie auch immer. Ich hatte Glück und sah am nächsten Tag wieder normal. Ich werde mich dennoch hüten, den Augenarzttermin nicht wahrzunehmen, denn ich habe absolut keine Lust auf Wiederholung!


Ein bisschen Ich…

17. Februar 2007

So, ich habe beschlossen, dass ich mir wieder mehr Zeit nehmen werde, Dinge zu tun, die ich gerne tue.

Allem voran werde ich mal meine Homepage auf Vordermann bringen, dann werde ich mir Zeit nehmen, die erste und zweite Staffen Desperate Houswifes kaufen und laaaaange DVD Abende machen – am besten mit ganz viel Butterpopcorn. Außerdem werde ich mal wieder eine ausgedehnte shopping-tour machen und mich auch öfter mit Freunden auf einen Kaffee treffen.

In letzter Zeit fällt mir nämlich wirklich die Decke auf den Kopf. Ich gehe arbeiten, wenn ich nach Hause komme, mache ich sauber, richte alles für den nächsten Morgen her – Windeln, Feuchttücher, Vitamin D Tropfen, warmes Wasser, Milchpulver in der Flasche,… Völlig ko geh ich dann schlafen, steh morgens wieder auf, wickle meinen Kleinen, geb ihm sein Frühstücksfläschchen, wenn er damit fertig ist, stehen wir beide auf, ich fange wieder an, aufzuräumen, dann geh ich entweder arbeiten, einkaufen, oder mache sonstige anfallende Erledigungen.

Ja, ich bin Mutter. Sehr gerne sogar, aber ich bin nicht ausschließlich Mama, sondern auch Freundin und vor allem Frau. Irgendwie hab ich bei all dem Stress in letzter Zeit komplett auf mich vergessen. Ich hab keine Ahnung was bei meinen sonst so heißgeliebten Soaps los ist. Was machen die Gilmore girls, welche Intrigen gibts bei den verzweifelten Hausfrauen???

Also mal ehrlich… so geht das nicht weiter!

Und Eva, wir beide brauchen dringend mal wieder einen richtig gemütlichen „Mädlsabend“, mit Prosecco, oder Asti, oder Pfirsichspritzer und viel viel Gequatsche.


Warum 2007 nicht mein Jahr ist

17. Februar 2007

Angefangen hat es schon am Silvestertag, also am 31. 12. 2006. Das war ein Sonntag und ich mußte von 10:00 – 18:00 Uhr arbeiten. Da die Sonntage immer eher ruhige Arbeitstage sind, ging ich morgens gut gelaunt zum Bäcker, um mir mein Lieblingsfrühstück zu kaufen – ein Briochekipferl. Da Silvester war gab es kein Kipferl, sondern nur ein – um einiges größeres – Briocheschwein. Ich kaufte mir eines und ging in die Arbeit. Dort angekommen, relaxte ich erst mal ein wenig und bräunte mich (ich arbeite in einem Sonnenstudio). Danach ging ich noch gemütlich duschen und sperrte dann das Studio auf.

Ich fing an alles zu putzen. Ich wollte erst alles erledigen und mich dann gemütlich hinsetzten, um einen Kaffee zu trinken und mich über mein Schweinchen herzumachen. Als alles sauber war, verspürte ich auch schon ein wenig Hunger und freute mich auf mein wohlverdientes Frühstück!

Genau jetzt kam natürlich der erste Kunde fröhlich zur Tür herein, gleich darauf der zweite, dann der dritte, vierte, fünfte, sechste, … Irgendwann hörte ich dann auf zu zählen, weil ich gar nicht mehr dazu kam. Ich war nur mehr am rumrennen, Liegen reinigen, Gläser spülen, Wäsche waschen und organisieren, wer wann wo bräunen geht. Meine Liegen waren voll und ebenso der Rezeptionsbereich mit wartenden Kunden. Plötzlich war es schon 18:00 Uhr und Michael stand vor mir, um mich abzuholen. Ein Kunde wartete immer noch auf sein Bräunungsvergnügen und mein Briocheschwein wartete immer noch darauf, gegessen zu werden, wozu es allerdings nicht mehr kam, da zu Hause bereits Fondue angerichtet war, also diente es am nächsten Tag als kleine „Jause“.

Tja, jetzt im Nachhinein denke ich, ich hätte es trotz all dem Streß essen sollen, denn Schweine zu Silvester bringen ja bekanntlich Glück…

Es ist also kein Wunder, dass unser Auto heuer schon eine 500 Euro Reparatur hinter sich hat und mir in der selben Woche, in der die Raparatur war, meine Geldtasche gestohlen wurde und das war wiederum genau einen Tag bevor ich nach Salzburg zu meiner Mom fuhr. Ich war dort also die ersten Tage völlig Bargeldlos, da abheben ohne Bankkarte nur direkt am Schalter möglich war und am Wochenende hat nun mal keine Bank offen.

Dazu kam, dass Felix genau in der Zeit, in der wir auch e-card los waren, zum allerersten mal krank wurde und um mit ihm zum Kinderarzt gehen zu können, hätte ich erst einen e-card-Ersatz holen müssen. Um mir das zu ersparen, fuhr ich einfach mit ihm ins Krankenhaus. Denen war es völlig egal, dass ich keine Karte hatte – wenigstens etwas!

Und weil schließlich irgendjemand an all dem Mist schuld sein muß, behaupte ich einfach mal, es war dieses doofe Briocheschwein, welches mir scheinbar ziemlich übel genommen hat, dass ich es so links liegen lassen hab…


Es wäre doch zu schön gewesen…

17. Februar 2007

Eigentlich dachte ich ja, Felix sei wieder gesund, da er nach nur 2 Tagen kein Fieber mehr hatte und wieder fröhlich herumspielte, aber das war sohl doch nur mein Wunschdenken…

Heute morgen, als er aufwachte, war er wieder ganz warm und hatte 38° Fieber und Husten. Der arme, kleine Zwerg. Ich hatte echt ein ziemlich schlechtes Gewissen, weil ich ihn zur Oma bringen mußte. Jetzt sitz ich in der Arbeit und kann mich eh auf nichts konzentrieren, weil ich die ganze Zeit überlege, wies dem Kleinen geht!?!

Vielleicht ist es aber auch ganz gut, wenn er heute mal nicht zu Hause ist, da bei der Oma niemand sonst krank ist und er sich somit nicht ständig mit den herumfliegenden Bakterien von Mama und vor allem Papa rumschlagen muß!


Felix und sein erstes Fieber!

15. Februar 2007

Endlich ist es soweit – ich habe 6 lange Tage frei und mache mich mit Felix auf den Weg nach Salzburg, um ein paar Tage bei meiner Mom zu verbringen und die gerade mal 2 Wochen junge Ayleen (die Tochter meiner Freundin) zu besuchen.

Ich war schon längere Zeit nicht mehr für mehrere Tage in meiner Heimatstadt und genieße die Zeit da so richtig. Nach nur 2 Tagen wird meine Schwester, Melina, krank – Fieber. Das geht zur Zeit um, was bei dem Wetter ja kein Wunder ist! Ganz stolz erzähle ich jedem, dass mein kleiner Felix jetzt schon fast ein Jahr alt ist und noch nicht ein einziges Mal krank war und ich natürlich hoffe, dass das auch noch ganz lange so bleibt.

Nach einigen Tagen gings dann wieder ab nach Hause, wo wir am späten Vormittag auch schon ankamen. Die Autofahrt war ok, bloß die letzten paar Kilometer beschloß der Zwerg offensichtlich zu streiken und schrie sich fast die Seele aus dem Leib. Anhalten war ein Ding der Unmöglichkeit, da ich kurz zuvor den letzten Parkplatz vor der Autobahnabfahrt passierte. Glücklicherweise beruhigte sich der kleine Mann wieder und wir konnten doch noch bis nach Hause durchfahren, ohne noch mal anhalten zu müssen.

Als ich die Wohnung betrat, stellte ich fest, dass Michael gar nicht zu Hause war. Schade, Felix hat sich gleich umgeschaut und den Papa gesucht, weil ich ihm die ganze Zeit gesagt habe, dass wir jetzt gleich wieder bei ihm sein werden… Naja, wie sich später herausstellte, war Michael zu dem Zeitpunkt beim Arzt, weil er sich ziemlich mies fühlte – ein grippaler Infekt wurde diagnostiziert. Der Ärmste sah aus wie eine „wandelnde Leiche“ und nach eigener Aussage fühlte er sich auch genauso!

Am Abend fing dann auch Felix an, sehr anhänglich und quengelig zu sein und er sah sehr müde aus. Ich holte das Fieberthermometer – 38,6°. Da der kleine Mann vorher noch nie krank war, hatte ich natürlich auch keine Medikamente für ihn zu Hause, also packte ich ihn zusammen und wir fuhren ins Krankenhaus. Glücklicherweise hatte er weder in den Ohren, noch im Mund Entzündungen – also „nur“ Fieber. Er bekam Zäpfchen und sollte viel trinken.

Nach 2 fast schlaflosen Nächten war der Spuck dann auch schon wieder vorbei. Ich hoffe bloß, es bleibt auch dabei, weil Papa ist immer noch krank…